Informationen zu Wegweisern
Die Wegweiser für Wanderer in der Östlichen Oberlausitz
Zu einer guten Infrastruktur gehören neben dem Zustand der Wege auch Orientierungsmöglichkeiten. Diese werden in Form von Wegemarken (grüner Strich, blauer Strich, gelber Punkt, ...) aber auch Wegweisern umgesetzt. Gerade bei einem dichten Wanderwegenetz muss gewährleistet werden, dass die Nutzer der Wege auch an ihrem geplanten Ziel ankommen. Des Weiteren können über Wegweiser regionale Sehenswürdigkeiten, Naturattraktionen sowie Versorgungsstätten, wie Gasthäuser oder Restaurants oder Bus- und Bahnanbindungen sichtbar gemacht werden.
Wegweiser und Wegmarken an einer Kreuzung

Im besten Fall ist bei einer guten Wegmarkierung und -beschilderung eine Wanderkarte gar nicht notwendig.
Der einwandfreie Wegweiser



Wegweiser können unterschiedlich aussehen. Da die Wegweiser in den letzten Jahren dezentral, also jede Kommune für sich, verwaltet wurden, fallen die Unterschiede ins Auge.
Das "Wegemanagement für Wanderwege in Sachsen" empfiehlt eine einheitliche Norm, welche eine zentrale Produktion, Bestellung und Beschriftung vereinfachen soll.
Generell sollte ein Wegweiser
- lesbar beschriftet (meist weiße Schrift auf dunkelgrünem Grund)
- stabil im Boden verankert (meist als Holzpfosten an metallener Schiene befestigt, welche im Boden steckt) und
- sinnvoll sowie gut sichtbar platziert (meist an Kreuzungen oder Abzweigungen von Wanderwegen) sein.
Die Schilder sind meist an einem hölzernen Pfosten befestigt, welcher wiederum an einer im Boden verankerten metallenen Führungsschiene festgeschraubt ist. Ein hölzerner Pfosten direkt im Boden ist in der Regel aufgrund der Bodenfeuchte viel schneller von Zersetzungsprozessen betroffen, daher werden Metallschienen genutzt. Dieses Vorgehen ermöglicht auch einen schnellen Austausch des Pfostens.
Ein Dach schützt die Weiser grob vor Witterung und besteht meist aus Holz und ist mit einer wasserfesten Oberfläche, wie beispielsweise Teerpappe bedeckt.
Die Weiser an sich können aus Holz, Kunststoff oder Aluminium bestehen und sind mit einer nicht abwaschbaren Farbe beschrieben oder bedruckt. Handgefertigte und -beschriebene Weiser werden dabei kaum noch gefertig, sind jedoch gerade in der Östlichen Oberlausitz noch häufig zu finden.
Häufige Mängel an Wegweisern aus Holz

Häufig auftretende und auch bereits erfasste Mängel sind durch Verschmutzung und Flechtenbewuchs schlecht oder gar unlesbar gewordene Schilder. Bei stark verwitterten Holzschildern blättert zudem die Farbe bereits ab und muss erneuert oder der ganze Weiser sogar ersetzt werden. Die Verwitterung entsteht dabei meist durch die natürlichen Einflussfaktoren Sonneneinstrahlung und Niederschlag.


Häufige Mängel bei Wegweisern aus Kunstoff/Aluminium
Weiser aus Kunstoff oder Aluminium sind länger haltbar, da sie der Witterung besser widerstehen können. Doch auch hier kann die Farbe durch Sonneneinstrahlung ausbleichen oder durch Schmutz oder Felchtenbewuchs verdeckt werden.
Des Weiteren ist die Anschaffung von solchen "langlebigeren" Wegweisern in der Regel teurer, dafür sind die Pflegemaßnahmen vergleichsweise seltener notwendig und mit weniger Aufwand verbunden.
Um die Beschriftung und Farbe vor der Witterung zu schützen ist der Einsatz von UV-Schutzfolien eine Möglichkeit, bzw. die Verwendung von bestimmten Farbmischungen.




