Aktueller Stand

Bisher wurden in den verschiedenen Kartenquellen insgesamt 76 Wanderwege gefunden, welche insgesamt eine Länge von 850,8 Kilometer besitzen. Davon haben die 67 regionalen Wanderwege allein eine Strecke von 493,3 Kilometern. Insgesamt 514 bekannte Wegweiser bilden derzeit einen Teil der Infrastruktur.

Diese Zahlen sind leider nicht fest, durch die Erfassung werden teilweise neue, nicht eingetragene Wegweiserstandorte sowie Wanderrouten gefunden. Dementsprechend wird die Webseite regelmäßig mit den aktuellen Zahlen aktualisiert.

    
erfasste Wanderwege55von76
gelaufene Kilometer461,2von850,8
erfasste Wegweiser435von514

Die erfassten Wanderrouten und Wegweiser werden abschnittsweise im Geoportal des Landkreises Görlitz eingetragen, gespeichert und voraussichtlich nach Ende des Projekts veröffentlicht.

Erste Instandsetzungen

Wegmarken

Im Zuge der Vorbereitungen für den 1. Schöpstaler Wanderweg am 19.09.2026 werden bereits die ersten Markierungsarbeiten durchgeführt (Link zu Termine und Neuigkeiten).

 

Abschnittsweise werden so Teile vom “Schösptalwanderweg”, dem Wanderweg “Löbensmüh - Nieder-Rengersdorf” und dem Wanderweg “Ober-Rengersdorf - Ebersbach” neu markiert. Dafür werden alte Markierungen entfernt und stattdessen neue, beziehungsweise an ausgewählten Stellen komplett neue gemalt. So werden Lücken in der Markierung der Wanderwege geschlossen.

 

Die Grundlage für die Arbeiten wird von den Starterboxen bereitgestellt, wobei bereits die ersten Erfahrungen zeigen, dass kleinere Utensielien nachgerüstet werden sollten:

- Lappen zum Abwischen der Pinsel und Schablonen

- leichte Gartenhandschuhe

- Plastiktüten für feuchte Pinsel und Schablonen

- ein kleinerer Pinsel für Feinarbeiten

- Schraubenzieher o.ä. zum Öffnen der Farbdosen

Ausstattung der Wegewarte

'Starterboxen'

Beim Sommertreffen des Wegewarte (20.08.2026) in Groß Radisch wurden die ersten Starterboxen an die Wegewartinteressenten und -interessentinnen ausgegeben.

Es handelt sich dabei um einen Werkzeugkoffer, welcher Werkzeuge und Verbrauchsgegenstände für Markierungs und kleinere Instandsetzungsarbeiten enthält.

Folgendes ist enthalten:

- 2x Pinselset mit 1x 30mm Breite, 1x 40mm Breite, 1x 50mm Breite und 1x 60mm Breite

- Farbkratzer

- Stahlbürste

- Hammer (300g)

- 3 Farbdosen 375ml (reinweiß RAL 9010, gelbgrün RAL 6018 und goldgelb RAL 1004)

- Kneifzange

- Universalverdünner 500ml

- 25x Aluminiumnägel 5mm x 25mm

- 4x PVC-Schablonen für Markierungen (Quadrat+Strich, Punkt, Diagonale, Pfeil)

Die Idee stammt aus der Nachbar-LEADER-Region Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, wo die Wegewarte mit ähnlichen Starterboxen ausgestattet worden sind. Der Kreiswegewart des Landkreises Bautzen hat eine entsprechende Materialliste für beide Regionen bereitgestellt.

Die Starterboxen wurden so vom Regionalmanagement zusammengestellt, organisiert und an die Wegewartinteressenten und -interessentinnen ausgegeben.

Erste Instandsetzungen

bei Wegweisern

In Mückenhain wurden bereits die ersten Wegweiser instand gesetzt.

 

Die alten, teiweise nur schwer leserlichen Schilder aus Holz (Bild oben rechts) wurden abgeschliffen und neu beschriftet. Dabei wurde die Beschriftung zuerst auf Papier ausgedruckt, in Form gebracht, einlaminiert und anschließend mithilfe von Spenglerschrauben am Holzschild befestigt (Bild mittig rechts).

 

Das Papier ist wetterfest einlaminiert und die Spenglerschrauben wurden so platziert, dass weder das Laminat noch das Papier durchbohrt werden. Somit wurde eine sehr gut lesbare Übergangslösung geschaffen.

Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist die Weiterverwendung des ursprünglichen Schildes, so ist der Aufwand bei dieser Methode im Vergleich zu einer Neuanschaffung eher klein. Allerdings ist dafür ein Laminierungsgerät entsprechender Größe dafür notwendig, sowie ein entsprechendes Zeichenprogramm und Drucker.

 

Die Idee der einlaminierten Beschriftung stammt aus den Königshainer Bergen, wo der örtliche Wegewarte mit dieser Methode bereits zahhlreiche Wegweiser instand gesetzt hat (Bild unten rechts). Es handelt sich dabei jedoch ausdrücklich um eine Übergangslösung. Langfristig sollen Wegweiser im ‘Design’ gemäß der Richtlinie für sächsische Wanderwege beschafft und an die Standorte gebracht werden.

aktuelles Kartenmaterial

Mapy.com und Waymarkedtrails

Erfasste Änderungen werden meist direkt über OpenStreetMap (OSM) bearbeitet und veröffentlicht. Somit können auch neue Wegweiserstandorte oder Routenverläufe eingetragen werden, welche innerhalb weniger Minuten, manchmal auch erst nach einigen Tagen in digitalen Karten auftauchen, wenn diese Karten ihre Informationen von OSM beziehen.

Dies ist bei Mapy.com und Waymarkedtrails der Fall.

So sind beispielsweise der Rundweg Waldhufen oder der Rundweg Niesky erst vor wenigen Monaten in Mapy.com aufgetaucht.

Es wird zudem darauf geachtet, dass jeder Wegweiser (für Wanderer) mindestens ein Bild besitzt, welches den aktuellen Zustand anzeigt. Das soll auch den zukünftigen Wegewarten die Arbeit erleichtern.

Bei Waymarkedtrails tauchen die Veränderungen in der Regel früher auf als bei Mapy.com. Dennoch spiegeln diese beiden Karten den aktuellen Stand der Wanderrouten und Wegweiser gut wieder.